"Wir tun mal so als ob"

...das kennen alle Kinder aus verschiedenen spielerischen Situationen zuhause oder im Kindergarten mit Geschwistern oder Freunden. Sie spielen "Mutter, Vater, Kind" oder "Mondlandung". In diesen Spielen können Tiere sprechen und Blumen bis in die "Wolken aus Zuckerwatte" wachsen. Diese Kreativität wird bei der "Theaterbande" genutzt und gefördert: Musik und Tanz, Bewegung und der differenzierte Einsatz der Stimme.

 

Durch verschiedene Übungen für die Konzentration, Beobachtungsgabe und Nachahmungsfähigkeit werden die Kinder allein, zu zweit oder in kleinen Gruppen spielerisch an das Theaterspielen herangeführt.

Ebenso lernen die Kinder die notwendige Aufmerksamkeit füreinander und den gegenseitigen Respekt für den anderen und für das was er sagt, was er sich ausgedacht hat und was er davon zeigt.

 

Der kreative Umgang mit Kostümen und Requisiten macht den Kindern in erster Linie Spaß und fördert so manches Improvisationstalent zutage. Da kann der Kochtopf schon mal zum Hut und die leere Klopapierrolle zum Fernglas werden. Da werden Teddies zu Burgfräulein und die blaue Decke wird zum Hotdog, wenn sich das Kind darin einwickelt.

 

Es geht nicht darum, aus den Kindern kleine perfekte Schauspieler zu machen, sondern die vorhandene Kreativität, die phantastischen Ideen, die Lust am Spiel und Freude an Bewegung wahrzunehmen und ihnen Mut zu machen sich und ihre Ideen in der Gruppe zu zeigen und -damit die Kinder sehen, was sich hinter dem Theaterspielen verbirgt- schließlich alles in gelenkte Bahnen zu bringen.

 

Was aus der Phantasie, dem Ausprobieren und den Übungen entsteht, formen wir teilweise gemeinsam in eine Geschichte und basteln ein kleines Stück zusammen. Am Ende der Saison kommt es abschließend zu einer kleinen Präsentation vor Eltern, Geschwistern, Lehrern und Mitschülern.                                                                          (Autorin: Lotti Kluczewitz)