Theater von Anfang an

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Die Theaterwerkstatt Bethel wurde 1983 von der Theater­pädagogin Else Natalie Warns als "Lernort Studio" gegrün­det. Inspiriert durch den kreativen Geist von Else Natalie Warns begegneten sich im alten Heuboden des ehemaligen Betheler Fuhrge­schäftes Menschen jenseits ihrer im Alltag festgelegten sozialen Rollen.

Neue Themen – neue Stile

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Mit der Übernahme der Leitung der Theaterwerkstatt 1994 durch Matthias Gräßlin, der Verlagerung der Träger­schaft vom Bereich Schulen in die Behindertenhilfe und dem Umzug in die Alte Klempnerei eröffnete sich ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeits­weise der Theaterwerkstatt: die Zusammenarbeit mit un­terschiedlichen, heterogenen Gruppen, u.a. sollten Menschen mit Behinderung von dem transparenten Angebot mehr profitieren.

Mit dem Narrenschiff zum Volxtheater

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Aufgrund der Erfahrung, dass die Diversität der Projekt­teilnehmer in ihrer Persön­lichkeit, ihrem Erfahrungs­hintergrund und ihrer Erschei­nung das Potential für in­haltliche, ästhetische und soziale Impulse steigert, ent­stand 2000 die Idee zu einem neuen Vorhaben. Ein Ensem­ble sollte entstehen, dass alle möglichen Lebensbereiche repräsentierte.

TTM

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Im Jahr 1998 entstand aufgrund des Slogans der Aktion Grundgesetz "Nichts über uns ohne uns" die Idee zum Projekt "Theater, Tanz und Musik mit Menschen mit komplexen Behinderungen". Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Zusammenarbeit zwischen behinderten und nichtbehinderten Teilnehmen­den. Der erträumte Dialog gelang und das Projekt entwickelte sich zu einer Möglichkeit für viele Teilnehmende sich erstmals selbstständig in der Öffentlichkeit darzustellen und zu vertreten.