Back in Babylon

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Das Projekt basiert auf einer Idee, die 1997 entstand. Im Vordergrund stand der Mythos der Sprachverwirrung, die Spannungen die entstehen, wenn Menschen unterschiedliche Zeichensysteme entwickeln, verwenden und zueinander in in-direkte Beziehung setzen. 2004 wurde die Idee fortgeführt, d.h. die Betrachtung des Lebens- und Arbeitsraum Bethels unter der Fragestellung: wie kommen Menschen verschiedener Herkunft, mit verschiedenen Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe miteinander aus? In der Theaterwerkstatt wurden somit ca. 20 Menschen mit möglichst verschiedener Herkunft eingeladen zum gemeinsamen Erzählen, singen , spielen, tanzen.

Premiere 20.07.2004

Musik Andreas Gummersbach, Stefan Schulz, Martin Hahn, Julia Czernek, Thomas Kaniki, Clayton Smith

Regie Kai Büchner, Matthias Gräßlin

Organisation Julia Lefarth

Technik Janto Heß

 

Die letzten sieben Worte unseres Erlösers am Kreuz

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Ein liturgisches Tanztheater zum Streichquartett von Joseph Haydn

Ein liturgisches Tanztheater zum Streichquartett von Joseph Haydn. Sieben Sonaten, eine Einleitung und ein Erdbeben am Schluss bilden das Werk Joseph Haydns, das er 1785/86 für die Exerzitien des Domherren zu Cadix schrieb. Die Musik war Teil einer liturgischen Feier, in der die „letzten sieben Worte Jesu am Kreuz“ verlesen und interpretiert wurden. Nach jeder Lesung kniete der Bischof im schwarzverhangenen Raum betend nieder und meditierte mit der Gemeinde zur Musik.

Joseph Haydn, der die „sieben Worte“ selbst für eines seiner gelungensten Werke hielt, bearbeitete die ursprüngliche Orchesterfassung für Streichquartett.

Das Volxtheater der Theaterwerkstatt Bethel greift die damalige Tradition der Exerzitien mit Szenen der Passion wieder auf. Das Ensemble setzt sich mit den Mitteln von Tanz, Theater, Performance und rituellen Handlungen in neuer Weise mit dem Werk auseinander. Im Wechselspiel von szenischen Bildern des Ensembles der Theaterwerkstatt Bethel und der musikalischen Interpretation des Haydn - Werkes durch das Berliner Quartetto 1787, entsteht ein Dialog, der mit allen Sinnen die Dimensionen der letzten Worte Jesu am Kreuz spürbar werden lässt und in die heutige Zeit weiterentwickelt.

Konzert und Tanztheater...

Vergleichbar mit der Fülle mittelalterlicher Altarbilder spannt sich vor dem Hintergrund des Kreuzes Jesu ein lebendiger Bilderbogen. Die Inszenierung lädt ein zur Meditation eigener Erfahrungen und Anschauungen zu Kreuz und Tod, Zerbrechlichkeit menschlichen Lebens, seelischen Nöten, Verzweiflung und Hoffnung. Im Rhythmus des Wechsels von anregendem Schauen und meditierendem Hören eröffnet sich dem Publikum die Vielschichtigkeit der letzten sieben Worte Jesu am Kreuz.

Premiere 04.04.2004

Quartetto 1787, Berlin

Kathrein Allenberg, Violine

Marianne Heedegard, Violine

Christina Anger, Viola

Uwe Christian Müller, Violoncello

Regie/Choreografie Matthias Gräßlin

Organisation Lotti Kluczewitz

Musik Quartetto 1787, Berlin

Aussstattung Jutta Scotti

Technik Janto Simon Heß, Malte Pill

Video Matthias Cremer, Jochen Kropp

Theologische Beratung Rainer Müller, Hans Peter Melzer

 

Drei Groschen Oper

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von Bertolt Brecht, Kurt Weill und Elisabeth HauptmannDas Volxtheater- Ensemble saust mit vollen Tempo in die Widersprüche einer Oper und rücken das Erfolgsstück von Bertolt Brecht, Kurt Weill und Elisabeth Hauptmann ins Licht der heutigen Zeit: Wie sieht es heute aus am Fuße der Leiter des kapitalistischen Erfolgs? Die Schere zwischen arm und reich klafft immer weiter auf. Die Maschen des sozialen Netzes werden größer. Die Fallhöhe von der gesellschaftlichen Bühne steigt. Die Menschen kämpfen um Anerkennung und Selbstwertgefühl. Das Geld rinnt durch ihre Finger: Wer gestern noch "dazu" gehörte, steht heute in Lumpen da. Das hat Folgen...

Premiere 17.06.2003

Regie Kai Büchner, Matthias Gräßlin

Musik Martin Gentejohann

Ausstattung Svenja Passenheim, Lotti Kluczewitz

Licht und Bühne Malte Pill, Jens Wienekamp

Ton David Burau

Video Matthias Cremer, Antje Vergin

 

H.D.G.D.L.

Musiktheater über die (Un-)Tiefen der Freundschaft

Nadja und Nora müssen sich voneinander verabschieden, denn Nadjas Eltern ziehen um. Dass die beiden trotzdem beste Freundinnen bleiben ist mindestens so klar, wie die Tatsache, dass niemand mit Katinka befreundet sein will, Sandra und Jacky plötzlich ständig streiten und Philippe und Filou „nur“ gute Freunde sind.

Und dann sind da noch Lisa , die ihre Freunde im Stich lässt, um mit Louisa rumzuhängen, ein Typ namens Johnny und. Charlie, die ihre Klappe einfach nicht halten kann… Und wer ist eigentlich dieses „Frettchen“ von dem Oma ständig redet?

Regie Kai Büchner

Musikalische Leitung Beate Witulski

Regieassistenz Indre Bogdan, Nicole Pasuch

Kostüme Hannah Fissenebert, Elena Meistrowitz

Ausstattung Lys Kulamadayil

Lichttechnik Janto Heß

Tontechnik Thomas Wassel

Technische Assistenz Alexander Spiertz, Matthias Fastenrath

Plakat/Programmheft Matthias Cremer

 

Linie 1

Eine junge Ausreißerin aus der Provinz landet sechsuhrvierzehn Bahnhof Zoo, auf der Suche nach ihrem "Märchenprinzen", einem Berliner Rockmusiker. Sie bleibt auf der U-Bahn-Linie 1 hängen, dem "Orientexpress" nach Kreuzberg. Ihr begegnet ein Kaleidoskop großstädtischer Typen und Schicksale. Mit ihrer Naivität wirkt das Mädchen wie ein Katalysator, provoziert Kontakte, Reaktionen und Handlungen, die ohne sie nie geschehen würden.

"Eine Show, ein Drama, ein Musical über Leben und Überleben in der Großstadt, über Hoffnung und Anpassung, Mut und Selbstbetrug, zum Lachen und Weinen, zum Träumen - und zum Nachdenken über sich selbst." (Volker Ludwig)

Premiere 24.01.2003

Musikalische Leitung Michael Witulski

Aussstattung Clarisse Schröder, Astrid Friedrich

Licht/Ton Matthias Cremer, Uli Körner

Technik Malte Pill, Leon Ramhorst, Katharina Liebing