Theaterarbeit, die wirklich jede*n zulässt

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In der Theaterwerkstatt Bethel finden alle künstlerisch interessierten Menschen, ohne jegliche Voraussetzungen, Gelegenheit und fachliche Unterstützung für ihre Theaterarbeit. Unterschiedliche offene Angebote wie Volxtheaterwerkstätten, Workshops oder themenbezogene Projekte bieten individuelle Zugänge. Die offene Arbeitsweise ermöglicht eigene künstlerische Entfaltung im Zusammenspiel mit Anderen. Im künstlerischen Prozess werden soziale Barrieren aufgeweicht und überwunden, Haltungen und Ideen in Austausch gebracht, Gemeinschaft verwirklicht.

 

Persönliches Interesse und die Neu­gier, sich auf etwas Neues ein­zu­lassen, genügen, um gemeinsam ein intensives Spiel zu entwickeln. Je unterschiedlicher die Teilnehmen­den eines Projektes in ihrer Per­sönlichkeit, ihrem Erfahrungshinter­grund und ihrer Erscheinung sind, desto größer das Potential für inhaltliche, ästhetische und soziale Impulse. Die Mitwirkenden üben häufig Körper, Stimme und Ausdruck simultan im Raum, die Grenzen zwischen Probenvorbereitung und kreativem Prozess werden fließend. Ideen und ganze Stücke entstehen so aus der Eigendynamik und im Wechselspiel aller Beteiligten.

 

Die künstlerischen Prozesse basieren in der Theaterwerkstatt Bethel auf partnerschaftlichem und gleichbe­rechtigtem Umgang miteinander. Es gilt Interessen aufzugreifen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die gemeinsames Experimentieren vorrantreiben.

 

Der Leitung kommt eine moderierende Rolle zu. Sie koordiniert den Austausch von Ideen und die Eingabe fachlicher Kompetenzen, immer orientiert an den Interessen der Mitwirkenden. In eigens entwickelten Verfahren gemeinsamer Dramaturgie entstehen Stücke, die von allen Mitwirkenden getragen sind.

 

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