Volxtheaterwerkstatt WANDLUNGEN

WANN? Donnerstag, 23.09., 19-20.30 Uhr

WO? Theaterwerkstatt Bethel, Handwerkerstr. 5, 33617 Bielefeld

CORONA? Für Ihre Teilnahme ist ein gültiger Negativtestnachweis oder ein Nachweis über die Immunisierung durch Impfung oder Genesung (3G-Regel) erforderlich. Schüler*innen bis 15 Jahre gelten aufgrund der verbindlichen Schultestungen als getestet. Bei Schüler*innen ab 16 Jahre kann der Immunisierungs- oder Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt werden. Während des Workshops bitten wir sie eine Maske zu tragen.

 

„Hin und wieder hat das Schicksal Ähnlichkeit mit einem örtlichen Sandsturm, der unablässig die Richtung wechselt. Sobald du deine Laufrichtung änderst, um ihm auszuweichen, ändert auch der Sturm seine Richtung, um dir zu folgen.“ (aus Haruki Murakami: Kafka am Strand)

 

Wir laden herzlich zur nächsten Volxtheaterwerkstatt ein. Mit künstlerischen Mitteln aus Tanz, Theater, Musik und Performance widmen wir uns dem Thema Wandlungen. Es geht um die fortwährenden Veränderungen und Richtungswechsel des Lebens. Um neue Perspektiven, die sich auf das Leben ergeben und überraschende Wendepunkte. Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Alles ist möglich und wird selbstbestimmt.

 

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der Regionalen Kulturpolitik NRW.

 

   

nachtfrequenz 21 - Crossover IV

WANN? Samstag, 25.09., ab 18 Uhr

WO? Bunker Ulmenwall, Kreuzstraße 0, 33602 Bielefeld

Eintritt frei!

Weitere Informationen hier

 

Bunkerbeben! Die drei Jugendeinrichtungen Mädchentreff, Bunker Ulmenwall, JZ Stricker und die Theaterwerkstatt Bethel bringen die Gemäuer am Ulmenwall zum Erzittern. Gemeinsam mit Jugendlichen hat das multiprofessionelle Team ein großartiges Programm auf die Beine gestellt. Neben dem Tanzprojekt „Dancehall“ für Mädchen ab 12 Jahren mit dem Schwerpunkt tanzpädagogische Elemente und Selbststärkung können sich Jugendliche im Workshop „Beatproduktion“ mit den Grundlagen der Musikproduktion vertraut machen und diese anschließend kreativ umsetzen. Die Theaterwerkstatt Bethel zeigt Ausschnitte aus dem neuen Programm „In echt jetzt“ des Jugendvolxtheaters und in einem spannenden Zusammenspiel im Rahmen eines Workshops kommen Teammitglieder und Jugendliche des Bunkers Ulmenwall und der Theaterwerkstatt Bethel zusammen, um sich auf gleichsam performative wie musikalische Weise mit dem rasanten Wandel der Zeit auseinanderzusetzen.

 

Sollte es die Infektionslage zulassen, stellt das Team des JZ Stricker kleine Speisen und Getränke zum Selbstkostenpreis bereit. Zum Abschluss sorgt eine Jugendband oder ein*e Nachwuchs-DJ*ane für gute Stimmung. Hier finden alle einen Platz, Diversität, Inklusion und Integration sind selbstverständlich.

 

BÄRY - Die neue Produktion des Jugendvolxtheaters

WANN? Mittwoch, 29.09., 19 Uhr Premiere

WEITERE TERMINE Donnerstag, 30.09. und Freitag, 01.10. jeweils 19 Uhr

WO? Theaterwerkstatt Bethel, Handwerkerstr. 5, 33617 Bielefeld

EINTRITT 12 Euro, 6 Euro (erm.)

KARTEN Reservierung unter 0521 144 3040 oder theaterwerkstatt@bethel.de

CORONA? Für Ihre Teilnahme ist ein gültiger Negativtestnachweis oder ein Nachweis über die Immunisierung durch Impfung oder Genesung (3G-Regel) erforderlich. Schüler*innen bis 15 Jahre gelten aufgrund der verbindlichen Schultestungen als getestet. Bei Schüler*innen ab 16 Jahre kann der Immunisierungs- oder Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt werden. Bitte halten Sie diese Nachweise sowie Ihren Personalausweis beim Einlass bereit. Vom Betreten bis zum Erreichen des Sitzplatzes ist mindestens eine medizinische Maske zu tragen. Am Sitzplatz kann auf das Tragen der Maske verzichtet werden. Bitte achten Sie auf die Einhaltung der allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln (1,5 Meter).

 

Wohin geht die Phantasie, die uns im Kindesalter noch so tief innewohnt? Wo landen all die Geschichten, die wir uns selbst erfinden? Die Pubertät und das Heranwachsen als kontinuierliche Transformationsprozesse wirken sich auf Körper, Gemüt und Denkmuster aus. Reaktionen von Schule, Familie und Gesellschaft haben einen Effekt auf die Fähigkeit, unreflektiert Geschichten zu erfinden und zu beleben.   

 

Hast du mal eine Wolke angeschaut und sie verformt in deinem Kopf? Hast du dir mal Gesichter in Häuser- und Autoformen gedacht? Oder komische Figuren in den Falten deiner Decke? Hast du mal die Augen zugemacht und trotzdem in Farben gesehen? War da mal
nachts etwas im offenen Spalt deines Kleiderschranks, das gar nicht da sein konnte?

 

Die Jugendlichen des Jugendvolxtheaters gehen Fragen nach dem sogenannten Erwachsenwerden nach und begeben sich auf eine Reise, irgendwo zwischen Fiktion und Realität, zwischen Probenprozess und Aufführung. Der Rahmen dessen ist ein Märchen über ein Bäry, welches die Jugendlichen mehr oder weniger aufführen wollen. Das Märchen erzählt die Odyssee zurück zu dem Ort, an dem das Bäry einst war und woran dessen Träumen heute noch hängen. Die Auseinandersetzung mit einer „kindlichen Geschichte“ führt die Gruppe zur Auseinandersetzung mit ihrer Identität und mit der Theatergruppe als Gruppe des Ausschlusses, der Reibung, aber auch der Verletzlichkeit und des Zusammenhalts. Ein Stück im Stück quasi.

 

 

 

Von Unkraut und Mensch

Ausstellung vom 28.08.-29.09.2021

Ausstellungseröffnung: Samstag, 28.08., 18 Uhr mit der Fotografin Kyungwon Shin, Dr. Christel Weber & Youngju Seo (Violine), Shinyeong Choe (Viola)

Neustädter Marienkirche, Papenmarkt 10 A, 33602 Bielefeld

 

In ihrer Ausstellung präsentiert die Fotografin Kyungwon Shin Fotografien und Filmmaterialien ihrer Filmprojekte "Ich bin hier", "Schelpsheide 19 – Carlo Winterstein" und ihrer Fotoserie „Von Unkraut und Mensch“. In ihren Langzeitprojekten, die Sie schon seit 2009 verfolgt, hinterfragt die Künstlerin vorschnelle Bewertungen, unreflektierte Maßstäbe und unseren Umgang mit Vorurteilen.


Kyungwon Shin stellt heraus, dass die Stigmatisierung von Wildpflanzen als „Unkraut“ nur aus einem agrarischen Nützlichkeitsanspruch geschieht. Denn in der Botanik gibt es solche Zuschreibung nicht, da die Wissenschaft jede Pflanze vorurteilsfrei betrachtet.
Indem sie Aufnahmen von Wildpflanzen und Portraits von arbeitslosen und wohnungslosen Menschen in loser Abfolge kombiniert, stellt sie eine provokante Analogie her und entlarvt dabei unsere grundfalsche Kategorisierung und implizierte Stigmatisierung von Menschen.

 

Mit ihrer spannungsreichen, berührenden Arbeit schärft Sie unseren Blick für Lebenswelten und -geschichten und lehrt uns unsere tiefsitzenden, latenten Vorurteile zu erkennen und zu überprüfen. Sie plädiert für die vorbehaltlose Akzeptanz der Strahlkraft, Eigenheiten und natürlichen Schönheit jedes Menschen und jeder Pflanze.

 

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Öffnungszeiten: Montag - Sonntag 10-18 Uhr


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Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Ev.-Luth. Neustädter Marien-Kirchengemeinde Bielefeld und der Theaterwerkstatt Bethel entstanden. Sie wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Workshop TRANSFORMERS

WANN? Sonntag, 24.10.21 und Sonntag, 14.11.21, 14:00–16:00 (digital, hybrid oder analog)

WO? Kunsthalle Osnabrück, Hasemauer 1, 49074 Osnabrück

Mitfahrgelegenheit?   Bei Interesse gerne bei uns melden, dann sichern wir einen Platz im Personentransporter.

 
Die Kunstvermittlung der Kunsthalle Osnabrück öffnet in diesem Jahr neue Räume. Gemeinsam sollen hier Erfahrungen zum Thema Barrierefreiheit gesammelt werden: Wie wird die Kunsthalle ein Ort für einen Austausch zu diesem Thema? Wie können alle Stimmen gleichberechtigt gehört werden? Wie können wir unseren Blickwinkel verändern? Das Programm mischt dabei Kunst, Experimente, Forschung und Kunstvermittlung.
 
Im Dialog mit den künstlerischen Arbeiten und den Räumen der Kunsthalle entwickelt das Volxtheater der Theaterwerkstatt Bethel ihr neues Stück TRANSFORMERS*. Du kannst dabei mitmachen. Es gibt vorher zwei Workshops. Diese finden in der Kunsthalle statt.

 

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der Regionalen Kulturpolitik NRW.

 

   

 

Quartier inklusiv

 

Zusammen mit dem Bielefelder Aktionsbündnis Inklusion haben wir einen Podcast Quartier Inklusiv gemacht. In vier Folgen haben wir unterschiedlichste Menschen in ihrem Quartier gefragt, wie es sich in ihrem Quartier lebt? Was Ihre Lieblingsorte und vielleicht auch Unorte sind? Welche Barrieren im Quartier vorhanden sind und was wir tun können, um ein lebendiges Quartier zu gestalten.

 

Hier finden Sie/Ihr die bisherigen Podcasts  mit Mesut Can vom KSL und Eleonore Hammes der Schwerbehindertenvertretung der Stadt Bielefeld: https://www.youtube.com/channel/UCaONpn2hW_Cgmn3dLBz2N6Q oder https://www.bielefeld.de/node/10148

 

 

Sammelband ab sofort erhältlich!

Der Sammelband "Volxkultur - Ein künstlerischer Ansatz für die offene Gesellschaft" ist ab sofort erhältlich.

 

Zum Abschluss des von der LWL-Kulturstiftung geförderten Entwicklungsprojektes „Volxakademie- Zentrum für inklusive Kultur“ ist ein Sammelband entstanden, der aus verschiedenen Perspektiven einen umfassenden Überblick zum Konzept der Volxkultur gibt. Der Ansatz der Volxkultur stellt einen Impuls für die Etablierung von Möglichkeitsräumen und die Entfaltung wertschätzender Formen des sozialen Miteinanders dar. Das Leben und Arbeiten in und mit vielfältig zusammengesetzten Gruppen birgt ein großes Potential gegenseitiger Anregungen, künstlerischen Schaffens und gesellschaftlichen Engagements.

 

Mit Beiträgen u. a. von: Dr. Jörg Albrecht, Prof. Dr. Juliane Gerland, Prof. Dr. Ingrid Hentschel, Dr. Alfred Schultz und Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker.

 

Volxkultur - Ein künstlerischer Ansatz für die offene Gesellschaft

1. Aufl. 2019, 288 Seiten mit Abbildungen

Hardcover 17 × 24 cm

ISBN 978-3-7455-1047-8, 24,00 Euro

 

"Der Band empfiehlt sich als reichhaltiges Schatzkästchen für Theaterpädagog*innen." (Stephan B. Antczack, Korrespondenzen Heft 75, 2019)

 

"Die angeordneten Gedanken setzen selbstbewusst eine Satzung in Kraft, wie Teilhabe sowohl im Kleinen wie im Großen stattfinden kann. Mit großer Liebe für Zwischenräume verpflichten sich Autorinnen und Autoren dem Augenblick. Diesem pflanzen sie ihre eigenen Welten ein, die nichts verdrängen, sondern ausschließlich Gelegenheiten offenbaren, weil der Raum erst im Augenblick seines Erdachtwerdens inkarniert wird. Hier kann man beim Lesen seinem eigenen Möglichkeitssinn beim Wachsen zugucken." (Anna Bella Eschengerd, 2019)

 

"Im Verlauf der Lektüre stellt sich heraus: es geht um viel mehr als "nur" um Theater, und zwar um die Entwicklung einer gestalterischen Kultur, die alle Menschen mit einbezieht. ... wie schon erwähnt, es macht es seinen Leserinnen und Lesern nicht leicht und ist schon deshalb als etwas ganz grundlegend Neues jenseits des Mainstreams sehr zu empfehlen." (Christiane Drechlser, Zeitschrift Seelenpflege 3, 2019)

 

Weiterführende Literatur und Artikel

https://www.kubi-online.de/artikel/formen-selbst-weltbeziehungen-theater