ZWISCHENWELTEN sucht Spieler:innen

WANN? ab 22. November jeden Dienstag von 16.30-19 Uhr
WO? Theaterwerkstatt Bethel
HAST DU LUST MITZUWIRKEN? Dann melde Dich bitte unter theaterwerkstatt@bethel.de an. Wenn Du Rückfragen hast, melde Dich gern in der Theaterwerkstatt unter (0521) 144-3040.
 
Es werden regelmäßige Proben stattfinden: jeden Dienstag von 16.30 bis 19 Uhr und vereinzelt Probenwochenenden. Weitere Informationen im Projektbrief.
 
Gemeinsam mit Euch wollen wir Theater als Raum der Veränderung erleben, uns begegnen, Räume schaffen, in denen alles möglich scheint, eintauchen
in eine Zwischenwelt – gebaut aus Träumen, voller Möglichkeiten – das Niemandsland der Veränderung.
Wir lassen Traumbilder entstehen, stellen uns Fragen.
 
Was ist eigentlich eine Veränderung – wie riecht, schmeckt und aus welchem
Material besteht sie?
Welche Begegnungen führen zu Veränderung?
Ist jede Begegnung eine Bewegung?
Welche Energie setzt sie frei?

Gemeinsam wollen wir danach suchen, was Leben ist, wie wir aus dem Leben ausbrechen könnten – aus dem, was uns festhält.
 

Fachimpuls Theater und Inklusion

WANN? Montag, 12.12., 17-19 Uhr

WO? raum17, Mönchengang 9, 44135 Dortmund

WEITERE INFORMATIONEN hier

 

Die Fachtagung möchte Theaterschaffende zusammenbringen, die mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung zusammenarbeiten oder dies anstreben, und fachliche Impulse und Austausch ermöglichen. Dabei werden folgende Fragen im Mittelpunkt stehen:

  • Wie können Barrieren für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung abgebaut werden, um eine Teilhabe an den Darstellenden Künsten zu ermöglichen?
  • Was braucht es konkret für eine gelingende partizipative Umsetzung und Ausgestaltung in der Zusammenarbeit von Fachkräften und den Akteur*innen mit kognitiver Beeinträchtigung?

 

Im Fokus steht ein künstlerischer Impuls durch die Theaterwerkstatt Bethel, die mit dem systemischen Ansatz der künstlerischen Kommunikationshilfe eine Methode erlebbar machen, die Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung einen künstlerisch-ästhetischen Zugang ermöglicht.

 

Mitja Brinkkötter und Nicole Zielke skizzieren künstlerisch-ästhetische, sozialpädagogische und sozio-kulturelle Strategien in der Arbeit mit heterogen zusammengesetzten Gruppen. Gemeinsam tauchen wir praxisorientiert in die Erfahrungen der alltäglichen Arbeit, die Freude am Spielen und die Vermittlungspraxis ein.

 

Mitja Brinkkötter hat einen betriebsintegrierten Arbeitsplatz im IT- Bereich der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Er war von 2016-2018 Beiratsmitglied der Volxakademie und arbeitete im Rahmen der Volxakademie an einem Forschungsprojekt zum Thema Wechselwirkungen zwischen Theaterarbeit und sonstigen Lebensfeldern. Seine Ergebnisse veröffentlichte er 2019 im Sammelband Volxkultur. Ein künstlerischer Ansatz für die offene Gesellschaft. Seit 2013 ist er ebenfalls Spieler im Volxtheater und als freier Autor tätig. Zudem ist er seit 2019 in der Leitung der Performancegruppe der Theaterwerkstatt Bethel tätig.


Nicole Zielke ist Soziologin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Künstlerische Leitung in der Theaterwerkstatt Bethel sowie als freie Dozentin für Qualitative Forschung und Performance an der Universität Bielefeld, der Fachhochschule der Diakonie und der Pflegeschule Nazareth.

 

THEATER SPIELEN

WANN? Samstag, 17. Dezember von 11-16 Uhr
WO? Theaterwerkstatt Bethel
HAST DU LUST?
Dann melde Dich bitte unter theaterwerkstatt@bethel.de an. Wenn Du Rückfragen hast, melde Dich gern in der Theaterwerkstatt unter (0521) 144-3040.
WEITERE INFORMATIONEN in der Ausschreibung
 
Komm vorbei – Probiere es aus!

Probiere es an dem Tag doch einfach mal aus wie es ist, in andere Rollen zu schlüpfen, sich zu bewegen oder zu verkleiden, auf einer Bühne zu stehen, gemeinsam mit anderen Szenen zu entwickeln, zu den Themen, die euch bewegen.

Lasst uns gemeinsam mutiger werden und uns trauen, Dinge laut zu sagen, die uns wichtig sind. Und lasst uns entdecken, was sich verändert, wenn wir uns verändern.
Sei Teil von diesem Gemeinsam. Erschaffe mit uns eine neue Welt. Hilf uns, sie mit Deinen Ideen zu gestalten.
 

Die Filminstallationen von 2X Chromasoma endlich online zu sehen!

 

Hörstück von von Katrin Nowak und Oona Kastner mit einer Filminstallation von Barbara Bechtloff

 

WO? Frauengeschichten Teil 1: hier; Frauengeschichten Teil 2: hier

 

"Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es", sagte vor Jahrzehnten die Feministin Simone de Beauvoir.

 

Was bedeutet es heute, als Frau geboren zu sein?

Was bedeutet FrauSein in unterschiedlichen Generationen und aus unterschiedlichen Herkunftsfeldern?

Wie sehen Visionen von Frauen in Bezug auf eine mögliche Transformation persönlicher und gesellschaftlicher Strukturen aus?

 

Von diesen Fragen ausgehend, haben die Künstlerinnen Katrin Nowak und Oona Kastner sich auf den Weg gemacht, einer autobiographischen Identitätssuche von 17 verschiedenen Frauen mittels Interviews zu folgen.

Daraus haben sie ein Hörstück inszeniert und komponiert, das den Stimmen einen Hör - Raum gibt.

 

Wo komme ich her?

Wo befinde ich mich jetzt?

Und: wo will ich hin?

 

Die befragten Frauen finden Wörter, um ins Leben zu kommen, erzählen Geschichten aus dem eigenen Leben und wie es weitergehen könnte.

 

Die Kölner Fotografin Barbara Bechtloff hat mit ihren Aufnahmen dazu eine Filminstallation geschaffen, die die Gedanken, Überlegungen, Wünsche und Hoffnungen der Frauen aufgreift und bildhaft umsetzt.

 

Eine Produktion der Theaterwerkstatt Bethel.
Gefördert von der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NRW.

 

 

Praktiker*innen im Gespräch Teil #25

Ulf Ortmann und Nicole Zielke sprechen über die Tätigkeit als Projektkoordinatorin und Künstlerische Leitung für die Theaterwerkstatt Bethel. 

In der Reihe "Praktiker*innen im Gespräch" der Bielefeld Graduate School in History and Sociology sprechen Ulf Ortmann und Nicole Zielke über die Tätigkeit als Projektkoordinatorin und Künstlerische Leitung für die Theaterwerkstatt Bethel.

Viel Spaß beim Lesen!

 

https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/bghs/

 

Sammelband ab sofort erhältlich!

Der Sammelband "Volxkultur - Ein künstlerischer Ansatz für die offene Gesellschaft" ist ab sofort erhältlich.

 

Zum Abschluss des von der LWL-Kulturstiftung geförderten Entwicklungsprojektes „Volxakademie- Zentrum für inklusive Kultur“ ist ein Sammelband entstanden, der aus verschiedenen Perspektiven einen umfassenden Überblick zum Konzept der Volxkultur gibt. Der Ansatz der Volxkultur stellt einen Impuls für die Etablierung von Möglichkeitsräumen und die Entfaltung wertschätzender Formen des sozialen Miteinanders dar. Das Leben und Arbeiten in und mit vielfältig zusammengesetzten Gruppen birgt ein großes Potential gegenseitiger Anregungen, künstlerischen Schaffens und gesellschaftlichen Engagements.

 

Mit Beiträgen u. a. von: Dr. Jörg Albrecht, Prof. Dr. Juliane Gerland, Prof. Dr. Ingrid Hentschel, Dr. Alfred Schultz und Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker.

 

Volxkultur - Ein künstlerischer Ansatz für die offene Gesellschaft

1. Aufl. 2019, 288 Seiten mit Abbildungen

Hardcover 17 × 24 cm

ISBN 978-3-7455-1047-8, 24,00 Euro

 

"Der Band empfiehlt sich als reichhaltiges Schatzkästchen für Theaterpädagog*innen." (Stephan B. Antczack, Korrespondenzen Heft 75, 2019)

 

"Die angeordneten Gedanken setzen selbstbewusst eine Satzung in Kraft, wie Teilhabe sowohl im Kleinen wie im Großen stattfinden kann. Mit großer Liebe für Zwischenräume verpflichten sich Autorinnen und Autoren dem Augenblick. Diesem pflanzen sie ihre eigenen Welten ein, die nichts verdrängen, sondern ausschließlich Gelegenheiten offenbaren, weil der Raum erst im Augenblick seines Erdachtwerdens inkarniert wird. Hier kann man beim Lesen seinem eigenen Möglichkeitssinn beim Wachsen zugucken." (Anna Bella Eschengerd, 2019)

 

"Im Verlauf der Lektüre stellt sich heraus: es geht um viel mehr als "nur" um Theater, und zwar um die Entwicklung einer gestalterischen Kultur, die alle Menschen mit einbezieht. ... wie schon erwähnt, es macht es seinen Leserinnen und Lesern nicht leicht und ist schon deshalb als etwas ganz grundlegend Neues jenseits des Mainstreams sehr zu empfehlen." (Christiane Drechlser, Zeitschrift Seelenpflege 3, 2019)

 

Weiterführende Literatur und Artikel

https://www.kubi-online.de/artikel/formen-selbst-weltbeziehungen-theater