BÄRY wird wieder aufgenommen!

WANN? Donnerstag, 09.06. und Freitag, 10.06., jeweils 19 Uhr

WO? Theaterwerkstatt Bethel, Handwerkerstr. 5, 33617 Bielefeld

EINTRITT 12 Euro, 6 Euro (erm.)

KARTEN Reservierung unter 0521 144 3040 oder theaterwerkstatt@bethel.de

 

Wohin geht die Phantasie, die uns im Kindesalter noch so tief innewohnt? Wo landen all die Geschichten, die wir uns selbst erfinden? Die Pubertät und das Heranwachsen als kontinuierliche Transformationsprozesse wirken sich auf Körper, Gemüt und Denkmuster aus. Reaktionen von Schule, Familie und Gesellschaft haben einen Effekt auf die Fähigkeit, unreflektiert Geschichten zu erfinden und zu beleben.   

 

Hast du mal eine Wolke angeschaut und sie verformt in deinem Kopf? Hast du dir mal Gesichter in Häuser- und Autoformen gedacht? Oder komische Figuren in den Falten deiner Decke? Hast du mal die Augen zugemacht und trotzdem in Farben gesehen? War da mal
nachts etwas im offenen Spalt deines Kleiderschranks, das gar nicht da sein konnte?

 

Die Jugendlichen des Jugendvolxtheaters gehen Fragen nach dem sogenannten Erwachsenwerden nach und begeben sich auf eine Reise, irgendwo zwischen Fiktion und Realität, zwischen Probenprozess und Aufführung. Der Rahmen dessen ist ein Märchen über ein Bäry, welches die Jugendlichen mehr oder weniger aufführen wollen. Das Märchen erzählt die Odyssee zurück zu dem Ort, an dem das Bäry einst war und woran dessen Träumen heute noch hängen. Die Auseinandersetzung mit einer „kindlichen Geschichte“ führt die Gruppe zur Auseinandersetzung mit ihrer Identität und mit der Theatergruppe als Gruppe des Ausschlusses, der Reibung, aber auch der Verletzlichkeit und des Zusammenhalts. Ein Stück im Stück quasi.

 

          

 

DAS RAD - Elfmeter versenkt

WANN? Samstag, 18.06., Sonntag, 19.06. und Mittwoch, 22.06., jeweils 19 Uhr

WO? Theaterwerkstatt Bethel, Handwerkerstr. 5, 33617 Bielefeld

EINTRITT 12 Euro, 6 Euro (erm.)

KARTEN Reservierung unter 0521 144 3040 oder theaterwerkstatt@bethel.de

 

»Ich fühle mich unter Druck gesetzt, wenn ich nicht der Mensch sein kann, der ich sein möchte. Ich kann nur der Mensch sein, der ich sein muss.«

 

Auf der Suche nach Freiheit, Zeitlosigkeit und dem eigenen Wert hat sich das Ensemble des Jugendvolxtheaters dem Leistungsdruck ihrer Leben gestellt. Sie schlüpfen in die Rollen von Sportler:innen, spornen sich gegenseitig an, geben ihr Bestes, kämpfen bis zum Letzten. Und erleben, dass es gar nicht immer den Sieg braucht…, sondern eine Runde Power-Posen.

 

          

 

denken.queeren.handeln.vermitteln - Soziokulturelle Perspektiven in der sozialen Praxis

Vom 21.-23.11. findet im Waldschlösschen Göttingen ein Workshop rund um die Themen Inklusion, Diversität statt. Gemeinsam erproben und reflektieren wir, wie Kunst und Kultur für das Zusammenleben der Gesellschaft genutzt werden kann.

WANN? Montag, 21.11.2022 — Mittwoch, 23.11.2022

WO? Akademie Waldschlösschen, Bildungs- und Tagungshaus, 37130 Reinhausen bei Göttingen

KOSTEN 50 Euro inkl. Übernachtung und Verpflegung

ANMELDUNG unter https://www.waldschloesschen.org

FRAGEN bei Leo Lunkenheimer unter 05592-9277-24 oder leo.lunkenheimer@waldschloesschen.org

 

Sie engagieren sich für mehr Inklusion, Diversität und heterogene Arbeitsverhältnisse? Sie arbeiten in der Sozialen Arbeit, in der Pädagogik, in der Pflege oder im Kulturbereich? Sie setzen sich für Mehr an kultureller Teilhabe für ALLE ein?
Aber: Wer sind Alle? Wie werden begrenzte Ressourcen im Sinne aller verteilt? Wie sollen alle erreicht und niemand ausgeschlossen werden? Wie können wir offen und neugierig auf andere und verschiedene Menschen zugehen, wie können wir miteinander kommunizieren und umgehen, damit wir soziale Spaltungen überwinden und für die Zukunft verhindern können? Was und wie kann die Soziokultur und Ihre künstlerischen Methoden hierzu beitragen?

 


Mit dieser praxisorientierten Veranstaltung wollen wir gemeinsam erproben und reflektieren, wie Kunst und Kultur für das Zusammenleben der Gesellschaft genutzt werden kann, um neue kreative Beteiligungsformate zu entwickeln. Wie kann der Prozess des Queerings kreativ genutzt werden, um Ausgrenzungen, Deklassierungen und Abwertungen auf vielen Ebenen entgegenzuwirken und Menschen in ihren Lebensumfeldern und Bedürfnissen zu stärken? Der Workshop sensibilisiert für einen respektvollen, wertschätzenden und anerkennenden Umgang mit Unterschieden und hebt das große Potential vielfältig zusammengesetzter Gruppen hervor.
Ausgehend von dem in der Theaterwerkstatt Bethel entwickelten künstlerischen Ansatz der Volxkultur und deren Grundhaltungen, wie Offenheit, Subjekt- und Themenorientierung und Heterogenität geben Methoden des Volxtheaters und aktuelle Beispiele aus der Arbeit der Volxakademie Impulse für das eigene Denken und Handeln, und für den Transfer inklusiver Vorgehensweisen in eigene Arbeits- und Lebensfelder.



Moderation: Leo Lunkenheimer (Kulturwissenschaftlerin), Isabel Weber (Pädagogin), Antonia von Reden (Inklusionsberaterin und Designerin, u.a. bei be able engagiert) und Nicole Zielke (Soziologin, Theaterwerkstatt Bethel)

 

In Kooperation mit der Akademie Waldschlösschen.

 

Praktiker*innen im Gespräch Teil #25

Ulf Ortmann und Nicole Zielke sprechen über die Tätigkeit als Projektkoordinatorin und Künstlerische Leitung für die Theaterwerkstatt Bethel. 

In der Reihe "Praktiker*innen im Gespräch" der Bielefeld Graduate School in History and Sociology sprechen Ulf Ortmann und Nicole Zielke über die Tätigkeit als Projektkoordinatorin und Künstlerische Leitung für die Theaterwerkstatt Bethel.

Viel Spaß beim Lesen!

 

https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/bghs/

 

Festschrift ›50 Jahre Zukunft‹

Das Jugendvolxtheater sucht neue Spieler:innen. Wenn du Lust und Zeit hast, komm gerne am 08.12. um 16.30 Uhr in der Theaterwerkstatt Bethel vorbei.

Seit ihrer Gründung am 1. August 1971 entwickelte sich die FH Bielefeld bis heute zur größten Hochschule für angewandte Wissenschaften in Ostwestfalen-Lippe – mit über 11.000 Studierenden, mehr als 230 Professor*innen und 630 Mitarbeitenden sowie seit 2015 mit einem beeindruckenden zentralen Hochschulgebäude am Campus Bielefeld.

 

In dem anlässlich des 50. Jubiläums der Hochschule erscheinenden Buch berichten 90 Autor*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik über Bildung, Forschung, Lehren und Lernen und werfen so individuelle Schlaglichter auf Momente, Ereignisse und Erlebnisse aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Bildung. Matthias Gräßlin beschreibt ab Seite 340 seinen beruflichen Werdegang und seine persönliche Verbindung zur FH Bielefeld.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

https://https://www.transcript-verlag.de/media/pdf/e7/ec/71/oa9783839457504.pdf

 

Erlebt hier das Online-Fest »THE TRANSFORMERS«

 

WIE? Aufzeichnung vom Livestream hier

 

Wer am Samstag, 04.12. beim digitalen Performanceabend »The Transformers« nicht vorbeischauen konnte, hat jetzt die Gelegenheit das Abschlussfest noch einmal zu sehen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen für Kinder haben wir den Beitrag der Kindergruppe herausgenommen. Erhalten Sie unterschiedliche Einblicke in die aktuellen Produktionen der Theaterwerkstatt Bethel.

 

Das Programm:

18 Uhr Begrüßung

18.15 Uhr Musik mit Rock'n'1 + Rock'n'2 & Veit Osthoff + Luca

18.30 Uhr Tanztheater "Fallen"

19 Uhr Musik mit Extra Schaf

19.15 Uhr Jugendvolxtheater BÄRY

19.30 Uhr "Seitdem ich denken kann, habe ich ein gebrochenes Herz" - Straßentheaterprojekt der Selbstvertretung Wohnungsloser Menschen

19.45 Uhr Frauenvolxtheater "FRANCY, COUCOULOU, MIMI & BABKA"

20 Uhr Volxperformance "DIE WELT HOCHWERFEN"

 

Weitere Infos zur Veranstaltung und Technik unter 0521/144-3040 oder theaterwerkstatt@bethel.de

 

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, den Fonds Soziokultur und die Stiftung der Sparkasse Bielefeld.

 

 

Quartier inklusiv

 

Zusammen mit dem Bielefelder Aktionsbündnis Inklusion haben wir einen Podcast Quartier Inklusiv gemacht. In vier Folgen haben wir unterschiedlichste Menschen in ihrem Quartier gefragt, wie es sich in ihrem Quartier lebt? Was Ihre Lieblingsorte und vielleicht auch Unorte sind? Welche Barrieren im Quartier vorhanden sind und was wir tun können, um ein lebendiges Quartier zu gestalten.

 

Hier finden Sie/Ihr die bisherigen Podcasts  mit Mesut Can vom KSL und Eleonore Hammes der Schwerbehindertenvertretung der Stadt Bielefeld: https://www.youtube.com/channel/UCaONpn2hW_Cgmn3dLBz2N6Q oder https://www.bielefeld.de/node/10148

 

 

Sammelband ab sofort erhältlich!

Der Sammelband "Volxkultur - Ein künstlerischer Ansatz für die offene Gesellschaft" ist ab sofort erhältlich.

 

Zum Abschluss des von der LWL-Kulturstiftung geförderten Entwicklungsprojektes „Volxakademie- Zentrum für inklusive Kultur“ ist ein Sammelband entstanden, der aus verschiedenen Perspektiven einen umfassenden Überblick zum Konzept der Volxkultur gibt. Der Ansatz der Volxkultur stellt einen Impuls für die Etablierung von Möglichkeitsräumen und die Entfaltung wertschätzender Formen des sozialen Miteinanders dar. Das Leben und Arbeiten in und mit vielfältig zusammengesetzten Gruppen birgt ein großes Potential gegenseitiger Anregungen, künstlerischen Schaffens und gesellschaftlichen Engagements.

 

Mit Beiträgen u. a. von: Dr. Jörg Albrecht, Prof. Dr. Juliane Gerland, Prof. Dr. Ingrid Hentschel, Dr. Alfred Schultz und Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker.

 

Volxkultur - Ein künstlerischer Ansatz für die offene Gesellschaft

1. Aufl. 2019, 288 Seiten mit Abbildungen

Hardcover 17 × 24 cm

ISBN 978-3-7455-1047-8, 24,00 Euro

 

"Der Band empfiehlt sich als reichhaltiges Schatzkästchen für Theaterpädagog*innen." (Stephan B. Antczack, Korrespondenzen Heft 75, 2019)

 

"Die angeordneten Gedanken setzen selbstbewusst eine Satzung in Kraft, wie Teilhabe sowohl im Kleinen wie im Großen stattfinden kann. Mit großer Liebe für Zwischenräume verpflichten sich Autorinnen und Autoren dem Augenblick. Diesem pflanzen sie ihre eigenen Welten ein, die nichts verdrängen, sondern ausschließlich Gelegenheiten offenbaren, weil der Raum erst im Augenblick seines Erdachtwerdens inkarniert wird. Hier kann man beim Lesen seinem eigenen Möglichkeitssinn beim Wachsen zugucken." (Anna Bella Eschengerd, 2019)

 

"Im Verlauf der Lektüre stellt sich heraus: es geht um viel mehr als "nur" um Theater, und zwar um die Entwicklung einer gestalterischen Kultur, die alle Menschen mit einbezieht. ... wie schon erwähnt, es macht es seinen Leserinnen und Lesern nicht leicht und ist schon deshalb als etwas ganz grundlegend Neues jenseits des Mainstreams sehr zu empfehlen." (Christiane Drechlser, Zeitschrift Seelenpflege 3, 2019)

 

Weiterführende Literatur und Artikel

https://www.kubi-online.de/artikel/formen-selbst-weltbeziehungen-theater