denken.queeren.handeln.vermitteln - Soziokulturelle Perspektiven in der sozialen Praxis

Vom 21.-23.11. findet im Waldschlösschen Göttingen ein Workshop rund um die Themen Inklusion, Diversität statt. Gemeinsam erproben und reflektieren wir, wie Kunst und Kultur für das Zusammenleben der Gesellschaft genutzt werden kann.

WANN? Montag, 21.11.2022 — Mittwoch, 23.11.2022

WO? Akademie Waldschlösschen, Bildungs- und Tagungshaus, 37130 Reinhausen bei Göttingen

KOSTEN 50 Euro inkl. Übernachtung und Verpflegung

ANMELDUNG unter https://www.waldschloesschen.org

FRAGEN bei Leo Lunkenheimer unter 05592-9277-24 oder leo.lunkenheimer@waldschloesschen.org

 

Sie engagieren sich für mehr Inklusion, Diversität und heterogene Arbeitsverhältnisse? Sie arbeiten in der Sozialen Arbeit, in der Pädagogik, in der Pflege oder im Kulturbereich? Sie setzen sich für Mehr an kultureller Teilhabe für ALLE ein?
Aber: Wer sind Alle? Wie werden begrenzte Ressourcen im Sinne aller verteilt? Wie sollen alle erreicht und niemand ausgeschlossen werden? Wie können wir offen und neugierig auf andere und verschiedene Menschen zugehen, wie können wir miteinander kommunizieren und umgehen, damit wir soziale Spaltungen überwinden und für die Zukunft verhindern können? Was und wie kann die Soziokultur und Ihre künstlerischen Methoden hierzu beitragen?

 


Mit dieser praxisorientierten Veranstaltung wollen wir gemeinsam erproben und reflektieren, wie Kunst und Kultur für das Zusammenleben der Gesellschaft genutzt werden kann, um neue kreative Beteiligungsformate zu entwickeln. Wie kann der Prozess des Queerings kreativ genutzt werden, um Ausgrenzungen, Deklassierungen und Abwertungen auf vielen Ebenen entgegenzuwirken und Menschen in ihren Lebensumfeldern und Bedürfnissen zu stärken? Der Workshop sensibilisiert für einen respektvollen, wertschätzenden und anerkennenden Umgang mit Unterschieden und hebt das große Potential vielfältig zusammengesetzter Gruppen hervor.
Ausgehend von dem in der Theaterwerkstatt Bethel entwickelten künstlerischen Ansatz der Volxkultur und deren Grundhaltungen, wie Offenheit, Subjekt- und Themenorientierung und Heterogenität geben Methoden des Volxtheaters und aktuelle Beispiele aus der Arbeit der Volxakademie Impulse für das eigene Denken und Handeln, und für den Transfer inklusiver Vorgehensweisen in eigene Arbeits- und Lebensfelder.



Moderation: Leo Lunkenheimer (Kulturwissenschaftlerin), Isabel Weber (Pädagogin), Antonia von Reden (Inklusionsberaterin und Designerin, u.a. bei be able engagiert) und Nicole Zielke (Soziologin, Theaterwerkstatt Bethel)

 

In Kooperation mit der Akademie Waldschlösschen.

 

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