MUT ZU(R) KRISE(N)
Ins Gespräch kommen für einen offenen Dialog in der Gesellschaft
Wie gehen wir mit Krisen um – besonders dort, wo Menschen kreativ und gemeinschaftlich arbeiten?
Die digitale Veranstaltungsreihe „Talk&Act“ widmet sich genau dieser Frage und lädt dazu ein, den Umgang mit herausfordernden Situationen im theaterpädagogischen Kontext neu zu denken. Die Veranstaltung entsteht in Kooperation mit dem Offenen Dialog e. V. sowie der AG Theater in sozialen Handlungsfeldern des Bundesverbands für Theaterpädagogik und baut auf dem Ansatz des Offenen Dialogs auf. Dieser eröffnet Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven gehört werden, Unsicherheiten Platz haben und gemeinsames Verstehen wachsen kann.
Im Fokus stehen Krisen in theaterpädagogischen Settings: schwierige Dynamiken in Gruppen, Spannungen mit Arbeitgebern oder Kooperationspartnern, Herausforderungen innerhalb von Teams oder Institutionen. Gemeinsam wird erkundet, wie solche Situationen nicht nur bewältigt, sondern als Ausgangspunkt für Entwicklung genutzt werden können. Dabei geht es auch um die Frage, wie der Offene Dialog – längst nicht mehr nur in der Psychiatrie verortet – in künstlerischen Kontexten wirksam werden kann. Wie können Ängste ausgesprochen werden? Wie gelingt es, im Dialog zu bleiben, auch wenn es schwierig wird? Und wie kann ein respektvoller, angemessener Umgang mit Krisen entstehen?
„MUT ZU(R) KRISE(N)“ lädt dazu ein, zuzuhören, sich einzubringen und gemeinsam neue Wege im Umgang mit herausfordernden Situationen zu entwickeln.
Gastgeber*innen: Stephan Bert Antczack, Annelie Richter und Nicole Zielke von der AG Theater in sozialen Handlungsfeldern des Bundesverband Theaterpädagogik
Impulsgeberinnen: Edita Henzl, Soziologin und Psycho- und Familientherapeutin und Irene Nenoff-Herchenbach, Psychologin und Mitinitiatorin des Vereins Offener Dialog e.V. in Leipzig
WANN & WO?
Montag, 29. Juni | 19 bis 21 Uhr
Online über Zoom
kostenfrei
Anmeldung unter https://butinfo.de/ oder 0521 144-3040. Mit der Anmeldung erhaltet ihr den Zoom-Link für die Veranstaltung.
Die Veranstaltung entsteht in Kooperation mit dem Offenen Dialog e. V. sowie der AG Theater in sozialen Handlungsfeldern des Bundesverbands für Theaterpädagogik
