Quartier_Gestalten

Entwicklung inklusiver Kultur in Bielefeld Schildesche

WORUM GEHT ES? Das Projekt "Quartier_Gestalten – Entwicklung inklusiver Kultur in Schildesche“ bietet verschiedensten Menschen Gelegenheiten, einander kennen und schätzen zu lernen und gemeinsam etwas für das lebendige Zusammenleben in der Nachbarschaft zu tun.

 

WAS? Ein Team von Künstler:innen der Volxakademie für inklusive Kultur der Theaterwerkstatt Bethel lädt immer wieder an verschiedenen Orten im Quartier und mit verschiedensten Formaten und Methoden Schildescher:innen zu Projektwerkstätten ein. Dies sind Atelierzeiten und Workshops, in denen mit darstellerischen, bildnerischen und musikalischen Mitteln die Themen, die die Menschen im Quartier bewegen, aufgegriffen, ausgetauscht und zum Ausdruck gebracht werden. Aus diesen künstlerischen Impulsen heraus angeregte Ideen und Vorhaben werden gemeinsame künstlerische Aktivitäten und Aktionen entwickelt und geplant.

 

WO? Die hier entstehenden Ideen können sowohl im ganz kleinen Rahmen einer unmittelbaren Nachbarschaft, wie auch im Zusammenwirken mit Gemeinden, Vereinen, Freizeiteinrichtungen, Geschäften oder anderen öffentlichen Akteur:innen, sowohl als Einzelaktion, als auch in Verbindung mit größeren Veranstaltungen, umgesetzt werden. Das können Ausstellungen, Inszenierungen, Performances, Umzüge, inszenierte Feste oder gemeinsam gestaltete Beiträge zu gegebenen Anlässen im Rahmen der Quartierskultur, etwa an Markttagen, bei Festen oder Interventionen mitten im Alltag, sein.


Um inklusive Stadtteilkultur nachhaltig entwickeln zu können, ist das Projekt auf drei Jahre angelegt. Im Zusammenwirken mit möglichst vielen verschiedenen Akteur:innen wird angestrebt inklusive Kommunikationsstrukturen und Organisationsprozesse so zu etablieren dass sie über das Projekt hinaus fortgeführt werden können.

 

MIT WEM? Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit den Akteur:innen des Schildescher Runden Tisches, eines seit 2012 vom Quartiersbüro der AWO koordinierten Netzwerkes verschiedenster sozialer und kultureller Träger, Initiativen und Einzelpersonen entwickelt und durchgeführt. Auch Akteur:innen angrenzender Quartiere wie die Quartiersbüros Am Lehmstich, Kamphof und südliches Jöllenbeck sind an der Mitarbeit beteiligt.


WIE? Bereits zur Vorkonzeption wurde eine Steuerungsgruppe aus verschiedenen Selbstvertreter:innen und Multiplikator:innen aus dem Stadtteil gegründet und die Antragstellung abgestimmt. Ab dem Förderstart arbeitet auch das Projekt-Team der Theaterwerkstatt Bethel eng mit dieser Gruppe zusammen, um das Konzept, die Themen, Ziele und Aktivitäten fortlaufend abzustimmen, zu aktualisieren, weiterzuentwickeln und zu verfolgen.


Der gemeinsame Prozess und die Ergebnisse werden mit den Teilnehmenden gemeinsam dokumentiert und in Zusammenarbeit mit der Volxakademie für inklusive Kultur als vorbildliches Beispiel lebendiger Quartierskultur im Umfeld, in der Stadtgesellschaft und darüber hinaus beschrieben, veröffentlicht und zur Nachahmung empfohlen.

 

Gefördert durch den Teilhabefonds Bielefeld:

 

In Kooperation mit: