Von einem, der auszog, dass Fürchten zu lernen

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frei nach Jakob und Wilhelm Grimm

Ein junger Mensch. Als Kind wurde ihm wenig zugetraut. Sein Vater und er selbst wissen nicht, was aus ihm werden soll. Von Mutter ist keine Rede. Doch das kümmert ihn nicht. Vielmehr befremdet ihn, dass ihm vor nichts gruselt. Davon bekommt der König zu hören. Einer, der sich nicht fürchtet, kommt ihm gerade recht. Unser Held stellt sich wacker den Prüfungen, die ihm am Königshof auferlegt wurden, bis...

Premiere 02.05.2008

Regie Matthias Gräßlin, Katrin Nowak

Organisation Tanja Krüger

Ausstattung Bastian Horn, Nicole Zielke

Musik Christian Beckers

Sounddesign Gregor Bonse

Lichtdesign Jens Wienekamp

Technik Janto Heß, Ramon Kallenbach, Malte Pill, Daniel Titze

 

Grün kommt

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Als Ric Oquita Anfang 2006 aus New York nach Bielefeld kam, traf er auf eine rote Ampel mit der zusätzlichen Leuchtschrift „Grün kommt“.  Er stoppte und merkte beim Warten, was in ihm vorging. Es staute sich die Energie. Wut kam auf, seinen flüssigen Gang nicht fortsetzen zu können. Er entspannte erst wieder, als er weiter durfte. Der Impuls „Grün kommt“ ließ Ric Oquita nicht mehr los, so dass er ihn in den nächsten offenen Abend in der Theaterwerkstatt Bethel einbrachte. Wir experimentierten gemeinsam zu verschiedenen Aspekten des Themas und nahmen uns vor, dieses Thema in einem größeren Projekt zu verfolgen.

Nach verschiedenen Workshops bildete sich im Frühjahr 2007 eine Gruppe von 14 sehr verschiedenen Menschen, die fortan ihre Erfahrungen mit dem Warten, der Rastlosigkeit, des Ärgers über äußere Hindernisse u.s.w. im Zusammenspiel sammelten und austauschten. Gemeinsam recherchierten wir an Ampeln in der Stadt, verfolgten in szenischen und tänzerischen Improvisationen die erfragten, erahnten und vermuteten Gedanken und Fantasien der Passanten.

So wurde im ästhetischen Dialog aller Mitwirkenden „Grün kommt“ ein Stück über Momente, in denen Menschen eine kurze Weile aus der Zeit herausgehalten sind und in denen sie zu spüren bekommen, wie es um sie steht, was sie umtreibt, was sie fürchten und was sie sich wünschen.

Premiere 04.05.2007

Regie/Choreografie Matthias Gräßlin, Richard Oquita, Eduard Reimer

Musik Gregor Bonse

Koordination Tanja Krüger, Lotti Kluczewitz

Künstlerische Assistenz Julia Lefarth, Jan Osterkamp

Licht Malte Pill

Ton Gregor Bonse

Bühnenbau Wolfram Wohlhüter

Grafik Matthias Gräßlin